Samstag, 24. September 2016

Neuer Urlaub - neues Projekt - Resteessen

Es liegen wieder zwei aufregende Wochen vor mir: Urlaub! Kein Urlaub ohne irgendein Projekt. In meinem Februarurlaub begann ich mit dem Barfußgehen, in diesem Urlaub kümmere ich mich mal um unsere Vorräte.

Wir haben reichlich Stauraum in unserem Haus, eine Kühl-Gefrier-Kombi, eine Kühltruhe, reichlich Schränke ... Die sind immer voll, obwohl wir von Notstand weit entfernt sind. 

Als meine Kinder noch zu Hause lebten. Wir haben immer einen Essenplan für eine Woche erstellt, danach habe ich eingekauft. Von dieser Liste haben wir dann die gegessenen Gerichte weggestrichen. Am Ende der Woche waren die Vorräte verbraucht, es wurde neu eingekauft. Aber irgendwann später hat es sich eingeschlichen, dass wir uns einen Grundstock an Lebensmitteln angelegt haben - nur, um es zu Hause zu haben. Das frisst Lagerplatz, verbraucht Strom und wird durch das lange Lagern nicht besser. 

Diesen Vorräten soll es jetzt an den Kragen! Ich bin gespannt, welche neuen Gerichte daraus entstehen. Hier werde ich darüber berichten. Also sei gespannt.

Sonntag, 4. September 2016

Caramelsirup gegen Herbstblues

Verregneter Sonntag? Mein Rezept: Sofa, Feuer im Ofen, einen alten Hollywood-Schinken und ein leckeres Heißgetränk - so richtig süß. Ja, das hilft den Endorphinen auf den Weg. Also schnell in die Küche. Ich will mich schon mal auf den Ernstfall vorbereiten, denn der Herbst steht vor der Tür. ;-)

Dafür brauche ich nur Zucker und Wasser. Aber aufpassen! Zucker brennt leicht an und schmeckt dann bitter.

Caramelsirup

Rezept:

500 g Zucker, 500 ml kochendes Wasser

Den Zucker in einen breiten Topf geben und langsam auflösen. Es dauert eine Weile, bis er sich auflöst. Aber ab diesem Zeitpunkt ist höchste Aufmerksamkeit geboten, denn jetzt kann der Zucker leicht anbrennen. Damit der langsam und gleichmäßig karamellisiert - gut rühren. Auf dem Foto kannst du sehen, welche Farbe er etwa haben sollte, wenn das Wasser hinzugefügt werden kann.


Zuerst verklumpt der Zucker, aber keine Sorge. Er löst sich schnell im Wasser auf. Jetzt noch eine Messerspitze gemahlene Vanille hinzugeben.

















Den fertigen Sirup fülle ich in Pfandflaschen mit Bügelverschluss, die ich vorher mit kochendem Wasser ausgespült habe. Er kann jetzt einige Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Aber ich glaube nicht, dass er diese Zeit ungeschröpft überlebt. Wenn ich so rausschaue, ist gerade heute ein guter Tag, um aufs Sofa zu gehen, den Ofen anzufeuern und mit einem Caramel Macchiato einen guten Hollywood-Schinken anzuschauen ...






Sonntag, 28. August 2016

Schoko-Dinkel-Pancakes - leicht und schnell

Von meinen Freundinnen habe ich zu meinem letzten Geburtstag ein Kochbuch geschenkt bekommen. Entgegen dem Trend bin ich keine Sammlerin solcher. Bei mir zu Hause stehen Das Backbuch vom Verlag für die Frau Leipzig, 15. Auflage von 1986, und ein Bayerisches Kochbuch vom Birkenverlag München, 45. Auflage 1976, das mein Mann mit in die Ehe brachte, im Regal. Neue Rezepte besorgt mir Google. Aber meist esse ich ganz langweilig morgens Brot oder Eier - und natürlich Kaffee -  mittags gehe ich in die Kantine oder hole mit etwas in der Stadt, abends wird gekocht: Bratklopse, Nudeln, Schnitzel, Eintopf, im Sommer Salat - was man eben so in unseren Landen kennt. ;-)

Mit diesem neuen Kochbuch überkam mich geballte Inspiration. Die Bilder in diesem Buch haben mich umgehauen. So etwas von überbordender Fülle habe ich noch nie in Verbindung mit Lebensmitteln gesehen. Mein Vater hätte dazu gesagt Aasen mit Lebensmitteln. Aber mal ehrlich: Wo gehobelt wird, da fallen Späne! Wenn ich koche, sieht die Küche auch danach aus. Die Arbeitsplatte, der Fußboden, ich - alles verrät, was ich getan habe. Nun, ich bin eine leidenschaftliche Frau. ;-) Wenn ich mich einer Sache öffne, dann ganz. Eat better not less - so lautet der Titel des besagten Buches - drückt nämlich genau das aus: Scheiß auf Kalorienzählen! Scheiß auf Low Fat, Low Carb, Trennkost usw.! Ich höre auf meinen Körper! Je besser mein "Gehör" wird, desto bewusster wird mein Essen - ganz von alleine. Deshalb gab es heute morgen Schoko-Dinkel-Pancakes. Die sättigen gut und man hat so viele Möglichkeiten bei den Beilagen. Wer es deftig mag, kann sich Bacon dazu braten oder auch Eier. Ich hatte heute Appetit auf Schmadderkram und habe deshalb griechischen Joghurt draufgetan. Den liebe ich. :-)


Schoko-Dinkel-Pancakes

Hier ist das Rezept:

Ich habe sechs Pancakes aus dem Rezept bekommen. Das sind zwei Portionen - eine für heute, eine für morgen. Ich wärme die Kuchen am nächsten Tag im Toaster auf. Das geht super.



Teig:
40 g Dinkelvollkornmehl, 1 EL Kakaopulver, 1 Eiweiß, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1/2 sehr reife Banane, Milch

Topping:

6 EL griechischen Joghurt, 1 Banane, 3 EL gehackte Haselnüsse, Ahornsirup oder Agavendicksaft

Die halbe Banane mit der Gabel zermanschen und bis auf die Milch alle Zutaten damit verrühren. So viel Milch hinzugeben, bis der Teig dickflüssig ist. Danach zehn Minuten ruhen lassen. Das Mehl quillt während dieser Zeit auf. Wenn der Teig jetzt zu fest ist, vorsichtig noch etwas Milch hinzugeben.

Eine Pfanne erhitzen und darin verteilt mehrere Kleckse des Teigs geben. Wenn die Pfanne beschichtet ist, benutze ich meistens kein Fett, ansonsten Kokosfett (wie heute). Sowie die Pancakes auf der Oberseite Löcher zeigen, können sie gewendet werden. Am Schluss die gehackten Haselnüsse so lange rösten, bis das typische Aroma zu riechen ist.

Drei Pancakes sind für mich eine Portion. Darauf gab ich 3 EL des herrlich cremigen griechischen Joghurts. Jetzt noch ein halbe in Scheiben geschnittene Banane (Die sind noch aromatischer, wenn sie in der Pfanne mit etwas Kokosfett gebraten werden.) auf den Joghurt geben und obendrauf die Haselnüsse. Wer es süßer mag, gießt noch etwas Ahornsirup oder Agavendicksaft über das ganze Frühstück.

LECKER!

Das spricht meine Seele an! Gesundes und trotzdem leckeres Frühstück.

Es war ein Genuss, die fluffiges Pancakes mit dem Joghurt zu essen.